Polizei Sport Verein (PSV)
1923: Der Polizei Sportverein Unterweser wird gegründet.

1948: Innerhalb der Polizei Bremerhaven bildet sich am 24.3. der "Vorbereitende Ausschuss für Leibesübungen" mit dem Zweck einen Sportverein zu gründen. Mitglied kann jeder Angehörige der Polizei werden, aber auch jede Zivilperson. Die Anmeldungsunterlagen werden dem Sportamt zur Weiterleitung an die Militärregierung vorgelegt. Am 19.4. findet im Clubraum der Gaststätte "Rudelsburg" die Gründungsversammlung statt und der "Bremerhavener Sport Verein von 1948" wird aus der Taufe gehoben. Walter Stein (gestorben 28.2.1968) übernimmt den Vorsitz.

1951: Der BSV von 1948 bezieht die Sporthalle hinter dem Block IV. Zum ersten Mal erscheint ein Mitteilungsblatt (13.2.). Am 11.3. wird der Verein in den Kreissportbund Bremerhaven aufgenommen. Nun erst ist eine wettkampfmäßige Durchführung des Sportbetriebs möglich.
Im Fischereihafen am Lunedeich entsteht ein Ausweichsportplatz, das "Ehrensberger Lager". Wegen seiner schwarzen Schlacke ist der Sportplatz bei allen Vereinen berüchtigt.

1952: Am 1. Februar wird die erste Blau-Weiße Nacht im Cafe' National in der Hafenstr. gefeiert. Eine Judo-Abteilung wird gegründet. Am 17. Juni wird die Schieß-Abtl. unter Alfred Redlich wieder aus der Taufe gehoben.

1955: Der Verein erhält den Schlackenplatz an der Pestalozzistr. zur Nutzung.

1956: Auf der Hauptversammlung am 2.Febr. gibt sich der Verein eine neue Satzung. Er ist der ideelle Nachfolger des "Polzei SV Unterweser von 1923". Die Vereinsfarben sind blau/weiß.

1959: Im Juli erstellt das Architekturbüro Jürgen Aldag Pläne für den Bau eines "Rotersand Stadions" (Typ: Kampfbahn B) mit einem Fassungsvermögen von 15.340 Besuchern. Geschätzte Baukosten: 2.8 Mill. DM.

1960: In einem Antrag an das Sportamt wird um den Ausbau des Sportplatzes, um ein Rasenfeld für Faustball und um Wurf- und Stoßanlagen für die Leichtathleten gebeten.
Im Westflügel des Blocks IV wird eine Sauna eingerichtet, die den Sportlern, der Polizei und Magistratsangehörigen zur Verfügung steht. Im April 1971 wird sie wegen baupolizeilicher Mängel geschlossen.

1961: Die Judobaracke auf dem Hof von Block IV wird aufgegeben, weil die Lichtkosten zu hoch sind. Die Judosportler ziehen in die Zwinglischule um.

1962: Als Ersatz für das Vereinsheim am Marienbad soll Brhv. 93 auf dem Sportplatz Pestalozzistr. ein neues Haus bekommen. Der PSV wünscht an dem Vorhaben beteiligt zu werden. Der Verein hat 1300 Mitglieder.

1963: Hans Eichler wird Deutscher Polizeimeister im Speerwurf. Diesen Erfolg wiederholt er wieder 1965, 1967 und 1973 (OSC). Bereits 1961 hatte er den Titel für den PSV Bremen errungen.

1965: Das neue Vereinsheim an der Pestalozzistr. wird am 9. April, zusammen mit Brhv. 93, eingeweiht.

1966: Hans Eichler belegt mit 71.09m im Speerwerfen den 3. Platz bei den Polizei-Europa-Meisterschaften in Oslo.

1968: Otto Salz kandidiert nicht mehr für den Vorsitz. Am 15.3.wird Eckart Naumann sein Nachfolger und bleibt Vorsitzender bis zum Zusammenschluss mit dem ATSB zum OSC 1972.

1969: Die Leichtathleten schließen sich im Herbst mit dem ATSB zur Leichtathletik Gemeinschaft Bremerhaven (LGB) zusammen. Diese Verinbarung gilt ab 1970. 1972 kommt noch der GTV dazu.

1970: Die Judoabteilung schließt sich mit dem ATSB zur Budo-Gemeinschaft "Arashi" zusammen. Auch die Handballer bilden, zusammen mit dem ATSB und TVL, die Handball-Spielgemeinschaft Bremerhaven (HSVB).

1971: Am 15.5. beschließt die Hauptversammlung den Zusammenschluss mit dem ATSB zum OSC.
Im Herbst des Jahres vollziehen die Badmintonspieler schon für die neue Saison die Vereinigung mit dem ATSB.

1972: Am 14. Februar gründen fünf Mitglieder des PSV, sechs vom ATSB und zwei als Einzelmitglieder vom SC Sparta den OSC.
 
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desinet - Community | OSC Bremerhaven e.V. | Bremerhaven, 19.10.2017 05:38